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Fotoausstellung U.S.A. 1954

1955 – On The Road

Werner Martin durchreiste und fotografierte die USA von Juni bis November 1955. Er verwendete zwei Kameras: eine Rolleiflex für Mittelformat und eine Contax für Kleinbild. Die in der Ausstellung präsentierten Fotografien wurden auf Agfacolor Negativmaterial aufgenommen.
Wie kam es zu der Reise? Schon immer war Martin mit der USA tief verbunden. Sein Großvater väterlicherseits, Michael Martin (geb. 1818), wanderte 1841 nach Amerika aus. Die Cousine seiner Mutter, Hilda Ries (geb. 1892), kam 1920 nach New York. Dort heiratete sie den deutschstämmigen Amerikaner Wilhelm Wagner, der im New Yorker Plaza-Hotel arbeitete.Deren Sohn Bill wurde 1924 in New York geboren – Werner Martin 1923 in Wertheim am Main.
Die beiden Cousins waren etwa gleich alt und so entstand ein Kontakt über den Ozean hinweg. Durch seine familiäre Verbindung war New York somit der erste Anlaufpunkt für Martin in Amerika.
In New York entstanden eine Vielzahl an Fotografien. Am meisten Erfolg hatte Martin mit der Aufnahme des UN-Gebäudes, das 1951 in New York fertig gestellt wurde. Martin verkaufte alle Original-Negative – bis auf das Negativ, dessen Reproduktion in dieser Ausstellung gezeigt wird. In einigen Bildbänden über Amerika und Magazinen aus den 50er Jahren sind die Aufnahmen des UN-Gebäudes von Werner Martin zu sehen.
Die Reise durch die USA führte Martin u. a. nach Buffalo (Niagara Falls), Atlantic City, Pittsburgh, Washington, Columbus (Ohio), Chicago, St. Louis, Oklahoma City, Denver, Taos, Santa Fe, Flagstaff, Salt Lake City, Bryce Canyon, Grand Canyon, Los Angeles, San Francisco, Portland, Mount Hood, Seattle, Sacramento, Reno...