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50 Jahre Martincolor

2014 feierte MARTINCOLOR 50-jähriges Bestehen. 1964 als Speziallist für Farbfotografie gegründet, ist MARTINCOLOR heute ein Full-Service-Dienstleister im Bereich Messe- & Ausstellungstechnik. Geführt wird das Unternehmen in zweiter Generation von Micheline Martin-Beilner und Jacqueline Martin-Zies.

Die meisten Frankfurter kennen wohl Arbeiten von Martincolor – vielleicht auch ohne es zu wissen. Vom klassischen Fotobearbeitungsstudio hat sich das Unternehmen in den vergangenen 50 Jahren zum Druck-Spezialisten entwickelt, der Messeständen, Werbeplakaten aber auch Museen und Theaterhäusern Farbe verleiht. Zu den treuen Kunden zählt etwa das Schauspiel Frankfurt. Auch das Museum Angewandte Kunst (MAK) sowie das Deutsche Architekturmuseum (DAM) engagierten Martincolor schon für Ausstellungen und Installationen. 

Gegründet wurde MARTINCOLOR von Werner Martin, der in Wertheim geboren, aber in Frankfurt aufgewachsen ist. 1938 begann er beim Fotostudio Junior am Eschenheimer Tor seine Ausbildung zum Fotografen. Nach dem Kriegsdienst und vierjähriger russischer Kriegsgefangenschaft fing er hier wieder an zu arbeiten. In Frankfurt lernte er schließlich seine spätere Frau Barbara Linke kennen, die ebenfalls Fotografin war. Mit ihr wanderte Martin in die USA aus. Nach sechs Jahren zog es ihn aber wieder nach Deutschland – und das Ehepaar gründete 1964 sein eigenes Unternehmen in Frankfurt: MARTINCOLOR. Das Hauptgeschäft bestand damals vor allem aus Werbeaufnahmen. Das Geschäft lief blendend, denn Werner Martin hatte das Know-How der Farbfotografie mit aus den USA an den Main gebracht und war somit ein Pionier auf seinem Gebiet. Er arbeitete an Kampagnen für Milka, Marlboro, Camel und Ford.

Durch die Umstellung der Fotografie-Technik von analog auf digital musste sich MARTINCOLOR immer wieder dem Markt anpassen. Schwerpunkt des Angebots sind heute, neben verschiedenen Drucktechniken im Bereich Großbild, die Entwicklung von modularen Konzepten für individuelle Messeständen sowie deren Ausstattung mit entsprechender Systemhardware. Auch der Bereich Büroeinrichtung wie Galerie-Bebilderung, individuelle Trennwände, Montage von Wandtattos und Stoffbespannungen gewinnt zunehmend an Bedeutung.

Durch den großen Erfolg des Unternehmens wurden die angestammten Geschäftsräume im Frankfurter Westend zu klein – daher zog Martincolor 2009 nach Rödelheim in ein altes Fabrikgebäude. 1800 Quadratmeter stehen nun zur Verfügung – und bieten den acht riesigen Druckern Platz. Sie sind nötig, um alle 17 verschiedenen Drucktechnologien umsetzen zu können, die das Unternehmen anbietet.
Auch neue Lagerflächen sind hinzu gekommen, in denen das Messe-Equipment von Kunden eingelagert und verwaltet wird, die das Logisik-Angebot von MARTINCOLOR in Anspruch nehmen.